10% Körperfett abbauen in 2 Monaten

Geschrieben am 4. Februar 2010 in Erfolg, Ernährung, Komfortzone, Persönlichkeitsentwicklung von Sascha Ballach

Wow, ich habe mich gerade auf meine Körperfettwaage gestellt und konnte es kaum glauben. Angeblich habe ich nur noch 22% Fett. Vor 2 Monaten hatte ich noch 33% Fett. Ok, ich hatte etwas dafür getan, aber mit dem Ergebnis hätte ich nicht gerechnet, vor allem weil ich so gut wie nicht abgenommen habe. Vor 2 Monaten habe ich 96kg gewogen und jetzt wiege ich 93kg. Das heißt übrigens, dass ich vor 2 Monaten knapp über 30kg Fett am Leib hatte, schon erschreckend die Vorstellung.

Noch kurz ein paar Worte zu den Zahlen. Die Zahlen beruhen auf meiner Körperfettwaage und ich bin mir dessen bewusst, dass diese nicht so genau ist wie eine professionelle Analyse. Der genaue Wert ist mir allerdings auch nicht so wichtig, sondern die Veränderung und ich denke das lässt sich auch mit einer Körperfettwaage sehr gut messen, denn die geht ja dann bei jeder Messung falsch.

Übrigens, wenn Du keine Körperfettwaage hast, dann kannst Du hier sehr einfach Deinen Körperfettanteil berechnen lassen.

Aber was habe ich getan um 10% Körperfett abzubauen

Es ist eigentlich ganz einfach. Verbrauche mehr aber iss genauso wie vorher. So habe ich zumindest angefangen. Spannend war, dass mein Körper so nach und nach von allein gesagt hat, dass er satt ist. So habe ich von allein aufs Frühstück verzichtet, weil sich das einfach gut angefühlt hat. Wenn ich Frühstück gegessen habe, hatte ich mehr Hunger als ohne.

Aber von vorne. Ich bin aus Nepal zurück gekommen und hatte ganz schnell die dort verlorenen Kilos wieder drauf. Das hat mir gar nicht gefallen. Ich wollte etwas ändern und so habe ich erneut den Versuch Fitnessstudio gestartet. Diesmal bin ich dabei nicht hauptsächlich nach dem Preis gegangen, sondern nach der Bequemlichkeit und habe mich bei einem Fitnessstudio angemeldet, welches so gut wie auf dem Weg von zu Hause ins Büro liegt. Es kostet zwar doppelt so viel wie das, in dem ich vorher war, dafür war ich in den zwei Monaten aber schon öfter da als in dem anderen in den 2 Jahren vorher. Außerdem habe ich mich für eine Getränkeflatrate entschieden. Ich bin ein Knauser und würde mir dort nichts kaufen und vermutlich immer wieder etwas zu Trinken vergessen. Mit der Flatrate habe ich einfach sicher gestellt, dass ich auch genug trinke.

Das Fitnessstudio hat übrigens neben der Nähe noch einen weiteren für mich sehr großen Vorteil. Es protokolliert von ganz allein meinen Trainingsfortschritt. Ich habe einen Schlüssel, den ich in jedes Gerät stecke und dann wird automatisch gespeichert welche Übung ich wie oft mit wieviel Gewicht gemacht habe. Ich stehe auf Statistiken und so hat mir das sehr geholfen, aber dazu später mehr.

Ich habe mich also beim Fitnessstudio angemeldet und mir einen Trainingsplan erstellen lassen. Ich wollte hauptsächlich etwas für meinen Oberkörper tun und so hat mir mein Trainer ein Programm zusammengestellt, welches ich dreimal in der Woche machen sollte. Zeitaufwand war ca. 45 Minuten pro Training. Ich habe dann noch 15 Minuten Crosstrainer davor gepackt zum warm werden und auch zum Ausdauertraining. Tipp: Ursprünglich wollte ich die Erwärmung auf einem Fahrrad machen, aber mein Trainer hat mir empfohlen etwas stehendes zu machen, da ich sowieso schon den ganzen Tag sitze. Das gleiche empfehle ich Dir.

genug ist nie genug

Die geführte Statistik ist ein Segen für mich. Sie motiviert mich. Ich will jedes Mal besser sein als ich es vorher war. In irgendeiner Übung will ich mich immer verbessern, sei es, indem ich eine Wiederholung mehr mache oder für einen Satz etwas mehr Gewicht drauf packe. Egal, hauptsache besser als beim letzten Mal. Auf dem Crosstrainer genau das gleiche Spiel. Mehr Kalorien in weniger Zeit. Inzwischen habe ich die Gewichte an allen Geräten mindestens verdoppelt.

Für die Fettverbrennung ist es sehr wichtig, dass Du Deine Leistung immer weiter steigerst, denn unser Körper ist sehr intelligent. Er optimiert alles was er kann und wenn Du immer wieder die gleichen Übungen machst, dann optimiert er sich so, dass Du dafür möglichst wenig Kraft aufwenden musst und so immer weniger Kalorien verbrennst. Außerdem baust Du so mehr Muskelmasse auf, die dann auch im Ruhezustand mehr Kalorien verbraucht. Deswegen habe ich übrigens auch so gut wie nicht abgenommen. Mein Körper baut sich um, aus Fett werden Muskeln. Jipi.

Die 15 Minuten Crosstrainer waren mir dann auch schnell nicht mehr genug. So habe ich auch noch 2 Tage nur Crosstrainer eingebaut. So gehe ich jetzt jeden Werktag bevor ich ins Büro gehe ins Fitnessstudio. Montag, Mittwoch und Freitag ist Gewichttraining angesagt und Dienstag und Donnerstag gehe ich für eine Stunde auf den Crosstrainer. Inzwischen habe ich mich auch entschieden dieses Jahr im September in Berlin mal wieder einen Marathon mitzulaufen. Diesmal trainiere ich dafür auch und mein Ziel sind 3:30 Stunden.

Die Ernährung

Wie schon erwähnt habe ich am Anfang meine Ernährung nicht geändert. Ich habe auch zu Weihnachten kräftig zugelangt, bin allerdings an den Weihnachtsfeiertagen auch im Fitnessstudio gewesen. Weihnachten habe ich dann auch schon festgestellt, dass ich nicht mehr so viel essen kann wie früher. Ich konnte einfach nicht mehr. Das hat sich auch auf den Alltag übertragen. Die Protionen sind kleiner geworden oder teilweise habe ich ganze Mahlzeiten ausfallen lassen, meistens das Frühstück, und das hat sich für mich richtig gut angefühlt. Natürlich kann das bei Dir vollkommen anders sein.

Inzwischen achte ich sehr viel bewusster auf meine Ernährung und auch auf die Menge die ich esse, aber nicht aus Zwang, sondern weil es mir auf einmal Spass macht. Mein Körper belohnt mich indem ich mich richtig gut und fit fühle.

Du siehst, es ist eigentlich ganz einfach Körperfett abzubauen. Übrigens, die Zeit im Fitnessstudio nutze ich sogar noch zusätzlich. Ich höre ein Hörbuch nach dem anderen, natürlich über und von erfolgreichen Menschen und bekomme so während ich etwas für meinen Körper tue auch gleich eine Menge Anregungen für meine berufliche Weiterentwicklung. So komme ich jeden Tag voller neuer Ideen ins Büro und bin voller Elan sie auch umzusetzen.

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Warum ist es so schwer sich gesund zu ernähren?

Geschrieben am 14. Mai 2009 in Ernährung, Gedanken von Sascha Ballach

Im Urlaub war es noch so schön einfach. Vor ein paar Monaten bin ich durch ein Experiment von Steve Pavlina wieder daran erinnert worden, wie gut mir die rohköstliche Ernährung tut. Er hat das 30 Tage ausprobiert und war so begeistert, dass er gleich dabei geblieben ist. Vor einigen Jahren habe ich das auch schon für 1,5 Jahre gemacht und mich sehr gut damit gefühlt. Durch starke Veränderungen in meinem Leben, die mich auch mit neuen Genüßen konfrontiert haben, habe ich das erstmal hinter mir gelassen. Inzwischen bin ich wieder bei dem Punkt, an dem ich wieder meinen Rohkostanteil erhöhen möchte. Gesagt getan. Da sowieso der Urlaub in Thailand und Myanmar anstand und ich wusste, dass ich da viele leckere Früchte bekomme, habe ich mir vorgenommen dort sehr viel wenn nicht nur Rohkost zu essen. Von Tag zu Tag habe ich meinen Rohkostanteil erhöht und die letzten Wochen sogar 100% Rohkost gegessen. Eine zusätzliche Motivation habe ich durch Bücher wie Die Rohkost- Therapie und Wir fressen uns zu Tode bekommen. Ein mit mir reisender Freund hat den großen Fehler gemacht, es auch lesen zu wollen. Nachdem er Die Rohkosttherapie gelesen hatte konnte auch er erstmal keine Kochkost sehen. Nach ein paar Tagen ging es aber wieder und inzwischen hat er die gefundenen Informationen glaube ich ganz gut verdrängt. Also sei vorsichtig und ließ diese Bücher lieber nicht. Ich kann ihn allerdings ziemlich gut verstehen (beide Richtungen). Auch mir ist die Kochkost vergangen, allerdings habe ich es zurück in Berlin auch sehr schnell geschafft das alles zu verdrängen und zurück zur “normalen” Nahrung zu finden. Umso erstaunlicher ist das, weil ich die negativen Auswirkungen spüre.

Vorteile der Rohkost

In der Zeit, in der ich mich von ungekochtem ernährt habe war ich bedeutend fiter als jetzt, ich brauchte weniger Schlaf und ich war klarer im Kopf. Außerdem konnte ich so viel essen wie ich wollte und habe trotzdem abgenommen. Es ging sogar noch weiter, mein Körper hat mir sogar sehr zuverlässig mitgeteilt wann ich satt war. Kein Völlegefühl mehr, weil ich einfach nicht genug kriegen konnte. Am Schönsten war es immer im Rohkostcafe in Bangkok. Ich hatte mir das schon in Deutschland rausgesucht und war ganz gespannt. Das erste Mal bin ich dann mit Chris und ein paar weiteren Freunden dort gewesen und was soll ich sagen, ab dann waren wir jeden Tag dort, obwohl nicht alle so viel auf Rohkost geben wie ich. Richtig erstaunlich fand ich, dass ich dort frühstücken konnte, und zwar Portionen, die ich eher für klein halte, und dann den ganzen Tag keinen Hunger mehr hatte.

Rohkost in Berlin

Zurück in Berlin habe ich das mit der Rohkost noch ein paar Tage durchgehalten und bin dann mehr und mehr zurück zu meiner ursprünglichen Kost gekommen. Zum Glück war Chris angefixt. Direkt um die Ecke hat ein Obstladen aufgemacht, der sehr gutes Obst zu vernünftigen Preisen anbietet. Die haben z.B. Flugpapayas, das heißt die wurden mit nicht voll ausgelasteten Flugzeugen mitgenommen und konnten so reif geerntet werden, die einfach super schmecken. Außerdem habe ich Chris von Orkos und Passion4Fruit erzählt, 2 Obstversendern, die biologisch angebautes Obst und Gemüse reif ernten und einfliegen lassen. So haben wir seid 3 Wochen immer auf den Punkt reife Früchte auf dem Tisch. Durch diese Genüße finde ich gerade wieder den Weg zurück zur Rohkost und frage mich, warum ich ihn überhaupt verlassen habe.

Rohkost und die verschiedenen Klimazonen

Warum ist mir das im Urlaub so leicht gefallen und warum fällt es mir hier in Berlin so schwer? Natürlich fliegen einem die Früchte in Thailand fast in den Mund. An jeder Ecke gibt es Obststände, die sehr gutes und vor allem günstiges Obst anbieten. In Myanmar war das schon sehr viel schwieriger, aber trotzdem kein Problem, denn das Verlangen nach anderem Essen war nicht da. Das ist erst wieder in Deutschland gekommen. Meiner Meinung nach liegt das am unterschiedlichen Klima und oder vielleicht sogar ausschließlich an der Sonne. Denn komischer Weise, jetzt wo die Sonne mehr und wärmer scheint, fällt es mir auch mit der Rohkost wieder leichter. Diesen Schub werde ich nutzen, um meinen Rohkostanteil wieder dramatisch zu erhöhen. Ich muss und werde mir allerdings darüber Gedanken machen, wie ich die kalte Jahreszeit überstehe, denn eins weiß ich, viele Dinge der Kochkost tun mir einfach nicht gut. Ich glaube ich habe da einen sehr empfindlichen Körper. Einige langjährige Rohköstler haben mir empfohlen rohes Fleisch zu essen. Habe ich auch gemacht, indem ich ganz viel Hackepeter gegessen habe als ich zurück war, so richtig geholfen hat es mir allerdings nicht. Naja, vielleicht reicht es ja, wenn ich bis zum Winter die Gewohnheit des Rohkostessens etabliert habe, ansonsten fliege ich einfach den ganzen Winter über in den Urlaub, das ist doch eine schöne Lösung und ich habe ja auch eine gute Ausrede, dient schließlich meiner Gesundheit.

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von 7 auf 100 Liegestütze in 6 Wochen, das Experiment kann beginnen

Geschrieben am 3. April 2009 in Erfolg, Ernährung, Komfortzone, Persönlichkeitsentwicklung von Sascha Ballach

Gerade habe ich den initialen Test absolviert und beim 8. Liegestütz hat sich meine Nase leider nicht mehr vom Boden lösen können, muss Kleber an der Nase gehabt haben. Am Montag geht es dann los mit dem Trainingsprogramm. Damit werde ich auch einige kleine Veränderungen an meiner Gewohnheitsherausforderung vornehmen.

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Der Weg zum Erfolg führt über Gewohnheiten

Geschrieben am 29. März 2009 in Erfolg, Ernährung, Gedanken, Persönlichkeitsentwicklung von Sascha Ballach

Man sagt erfolgreiche Menschen haben auch erfolgreiche Gewohnheiten und nicht erfolgreiche Menschen haben nicht erfolgreiche Gewohnheiten. Eine dieser nicht erfolgreichen Gewohnheiten war bei mir immer, dass wenn ich nach Hause gekommen bin ich den Fernseher angemacht habe. Mich davon dann wieder zu lösen viel mir sehr schwer, so dass ich viele Stunden unnütz vor dem Fernseher verbracht habe.

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