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Sascha Ballach

Anmeldedatum: 20.09.2007 Beiträge: 187 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 28.06.2009, 16:53 Titel: Kater ohne Alkohol, einfach durch gute Gefühle |
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| Man kann scheinbar auch durch zu viele gute Gefühle einen Kater bekommen. Wenn Du Dich wie ich viel mit Deiner persönlichen Entwicklung beschäftigst, dann kennst Du das ja vielleicht. Wie gehst Du damit um? wie ich damit umgehe kannst Du in meinem Blogeintrag Kater ohne Alkohol lesen. |
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Tobias Zimpel
Anmeldedatum: 28.06.2009 Beiträge: 8
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Verfasst am: 28.06.2009, 17:34 Titel: Emotionaler Kater? |
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| Ich kenne das Phänomen auch recht gut: Nach ein paar extrem guten Tagen kommt unweigerlich der Absturz. Ich bin mir aber nicht darüber im Klaren, ob das wirklich "normal" sein soll, oder ob es irgendwie durch ein - wie auch immer geartetes - Ungleichgewicht verursacht wird. Auch, weil es ja scheinbar eine Menge Menschen gibt, die dieses Problem nicht haben. |
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Sascha Ballach

Anmeldedatum: 20.09.2007 Beiträge: 187 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 28.06.2009, 17:46 Titel: |
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Hallo Tobias,
bist Du Dir da sicher, dass es eine Menge Menschen gibt, die das Problem nicht haben? Ich achte da seit längerem drauf und entdecke das wirklich bei jedem der immer weiter kommen möchte und so immer noch besser drauf ist. Menschen, die sich nicht wirklich verändern und wo jeder Tag wie der Tag vorher ist haben das nicht, das stimmt.
Ich denke auch dass es normal ist, zumindest beobachten wir das bei so gut wie jedem Seminarteilnehmer, wobei das statistisch nicht relevant ist, denn vielleicht nehmen ja nur Menschen teil bei denen das so ist und die anderen gehen nicht auf Seminare.
Ich kann mir schon vorstellen, dass die körpereigenen Drogen, die in solchen Momenten ausgeschüttet werden die Ursache sind. Müsste man mal erforschen.
Gruß Sascha |
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Tobias Zimpel
Anmeldedatum: 28.06.2009 Beiträge: 8
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Verfasst am: 28.06.2009, 18:01 Titel: |
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Hallo Sascha,
so gesehen nehme ich das "eine Menge" zurück.
An die Theorie mit den körpereigenen Drogen mag ich aber nicht so recht glauben - zumal sich das für mich auch ganz anders anfühlt als ein alkoholbedingter Kater.
Ich sehe das ganze Phänomen eher aus der Sicht, dass Gefühle ein Feedbackmechanismus sind, und Negative Gefühle als Aufforderung zu verstehen sind, aktiv zu werden und etwas zu verändern.
Kann es sein, dass nach ein paar Tagen positiver Gefühle Dinge hochkommen, die diesen Absturz verursachen? Jeder hat wohl einige offene Baustellen, Dinge, die veränderungswürdig sind.
Ich könnte das bei mir jetzt gar nicht so klar beschreiben, muss ich aber mal beobachten.
Ich hab aber auch noch nicht so Seminare mitgemacht, wo man das bei so vielen beobachten könnte. Bin da schon gespannt auf den Practitioner diesen Sommer.
LG Tobias |
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Sascha Ballach

Anmeldedatum: 20.09.2007 Beiträge: 187 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 28.06.2009, 18:20 Titel: |
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Hallo Tobias,
natürlich fühlt sich das anders an. Ein Kater nach Drogen fühlt sich ja auch anders an als einer nach Alkohol und einer nach zu viel Tee nochmal anders. Wo ist da die Logik Deiner Beweisführung?
Was die alten Sachen betrifft, das ist auch eine gute Theorie. Ich hatte ja geschrieben ich weiß es nicht. Das mit dem Kater ist nur viel einfacher zu händeln. Falls es wirklich Altlasten sind die da hoch kommen, weiß ich nicht, ob es dann wirklich gut ist einfach weiter zu machen und weiter für gute Gefühle zu sorgen, denn die Altlasten wollen ja auch bearbeitet werden. Hm, muss ich mal weiter beobachten und mir Gedanken machen.
LG, Sascha |
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Tobias Zimpel
Anmeldedatum: 28.06.2009 Beiträge: 8
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Verfasst am: 28.06.2009, 18:35 Titel: |
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Hallo Sascha,
wo hab ich von Beweisführung geschrieben?
Unabhängig davon...
Bei mir selber beobachte ich, dass diese negativen Gefühle eher ein Hinweis sind, dass ich einer Sache zu wenig Aufmerksamkeit schenke, oder etwas falsch angehe.
Ich halte es jedenfalls für eine gute Idee, bei negativen Gefühlen zumindest kurz anzuhalten, und das Gefühl zu hinterfragen, um dann gezielte Aktionen zu starten.
Wenn ich mich einige Tage auf ein Projekt konzentriere, und dann crashe, dann kann es zum Beispiel gut sein, dass ich etwas anderes während dieser Zeit vernachlässigt habe, was sich so wieder zu Wort meldet. "Augen zu und durch" bzw. einfach weiter machen, führt meiner Erfahrung nach zu einer sich immer mehr beschleunigenden Berg-und-Tal-Fahrt, die irgendwann in einem deutlich stärkeren Absturz mündet. Ich hab das gerade wieder mehr oder weniger durch, und überlege daher auch gerade, wie ich ein vernünftiges Gleichgewicht schaffe.
Bei mir ist es jedenfalls im Augenblick so, dass ich so viele offene Baustellen in meinem Leben habe, die immer und auf einmal auf mich einströmen, dass ich nur schwer den Fokus auf dem halten kann, wofür ich mich als erstes entschieden habe.
Ich suche im Augenblick auch noch nach einem Tool, mit dem ich einerseits á la GTD den Überblick über alles behalten kann, andererseits aber auch wie bei Autofocus intuitiv meinen Weg bestimmen kann, und das mir hilft, ein gesundes Gleichgewicht zu halten. |
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Sascha Ballach

Anmeldedatum: 20.09.2007 Beiträge: 187 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 28.06.2009, 19:11 Titel: |
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Hallo Tobias,
bei mir ist das ein wenig anders. Z.B. schaffe ich richtig viel, bin richtig stolz auf mich, alles läuft super und ich bin richtig gut drauf.. Doch dann wache ich plötzlich auf und habe keine Lust. Ich weiß ganz genau was ich machen will, kann oder muss und ich weiß auch, dass es mir dann besser gehen würde, aber ich habe keine Lust. Wenn ich mich in dieses Gefühl fallen lasse, dann wird es immer schwerer für mich da wieder raus zu kommen. Inzwischen kann ich das aber sehr gut mich dann aufzurafen und einfach mit einer der Sachen anzufangen und dann geht es mir auch sehr schnell wieder richtig gut und ich schaffe noch mehr toller Sachen, womit ich übrigens nicht nur Arbeit meine, sondern alle möglichen schönen Erlebnisse.
Gruß,
Sascha |
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Tobias Zimpel
Anmeldedatum: 28.06.2009 Beiträge: 8
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Verfasst am: 28.06.2009, 19:17 Titel: |
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Ja, verstehe ich jetzt besser. Aber ob das jetzt wirklich an körpereigenen Drogen liegt...
ich finde im Augenblick aber auch keine gute Erklärung, die ohne Biochemie auskommt. Lass mich da mal drüber schlafen  |
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Sascha Ballach

Anmeldedatum: 20.09.2007 Beiträge: 187 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 28.06.2009, 20:04 Titel: |
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klar, schlafe ruhig drüber. Insgesamt geht es mir aber gar nicht darum wodurch es kommt, sondern eher darum, dass es das gibt, dass es öfter passiert und dass es eher selten mit dem Umfeld und sehr viel eher mit einem selbst zu tun hat. Daher ist es in solchen Situationen ungünstig Streits usw. anzufangen, sondern es ist wichtig sich daraus wieder zu befreien und meiner Erfahrung nach so schnell wie möglich, wobei es scheinbar auch andere Menschen gibt, die sich dem hingeben können und dann von allein wieder gut drauf sind. Ist bei mir leider nicht so. |
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Tobias Zimpel
Anmeldedatum: 28.06.2009 Beiträge: 8
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Verfasst am: 28.06.2009, 20:19 Titel: |
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Mir geht es eher um das tiefe Verständnis dessen, was passiert. Konkret darum, was die Menschen, denen das häufiger passiert, von denen unterscheidet, denen es nicht so häufig passiert, und was die Menschen, die sich dem hingeben und von selber wieder gut drauf sind, von denen unterscheidet, bei denen das nicht automatisch passiert.
Es ist klar, dass das immer nur etwas mit einem selber zu tun hat - das ergibt sich von ganz alleine aus meinem Weltbild.
Mich interessiert auch eher, wie man von jemandem, der häufig in Löcher fällt und sich jedes mal wieder raus kämpfen muss, zu jemandem werden kann, der kaum in Löcher fällt, und der, wenn er mal fällt, auch nicht lange darin bleibt. |
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